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Das ehrliche Ranking

Die schönsten Strände Kretas

Nicht alle Strände Kretas sind gleich – und „der schönste“ hängt vor allem von der Uhrzeit ab und davon, was Sie suchen. Hier das Ranking nach Typ und Region, ohne Schönfärberei: der rosa Sand der Ikonen, die Buchten, die man sich verdient, die einfachen Familienstrände und der wärmere Süden.

01 · Die Ikonen

Die zwei rosa Sandlagunen

Balos und Elafonisi sind die zwei Bilder, die jeder vor der Ankunft gesehen hat – und die einzigen zwei, die live halten, was sie versprechen. Der rosa Sand ist echt (zerriebene Korallen), das Wasser so flach, dass man hundert Meter knietief hinauswatet. Es sind auch die zwei meistbesuchten Strände der Insel: Die Regel ist nicht verhandelbar – vor 9 Uhr oder nach 17 Uhr. Dazwischen teilt man die Kulisse mit Tausenden und einem überfüllten Parkplatz.

02 · Wild

Die Buchten, die man sich verdient

Manche Strände geben sich nur denen, die laufen. Seitan Limania verdient man sich mit fünfzehn Minuten Serpentinen im weißen Fels, ohne Geländer – und unten ein Blau ohne genauen Namen. Preveli heißt hinabzusteigen zu einem Palmenhain, wo ein Süßwasserfluss ins Meer mündet. Keiner von beiden ist bequem; beide sind unvergesslich. Geschlossene Schuhe, Wasser und die Demut umzukehren, wenn die See aufkommt.

03 · Familie

Die einfachen Strände: Sand und ruhiges Wasser

Nicht ganz Kreta verlangt eine Expedition. Manche Strände sind für Tage ohne Logistik gemacht: einfaches Parken, flaches Wasser, Liegen, eine Taverne fünfzig Meter weiter. Marathi mit seinen zwei geschützten Buchten, Stavros mit seiner Filmbucht (hier wurde „Alexis Sorbas“ gedreht), Bali mit seinen windgeschützten Buchten, Agia Marina auf der Chania-Seite: Hierher bringt man die Kinder, legt das Handtuch ohne Zögern ab, fährt zum Mittagessen zurück und kommt wieder.

04 · Libysches Meer

Der Süden: wärmer, weiter, weniger überlaufen

Die Südküste wird vom Libyschen Meer umspült – wärmer, oft ruhiger, wenn der Norden weht. Plakias rollt einen langen Strand aus, der selbst im August selten voll ist, und Tavernen, die den Fang des Morgens servieren. Matala reiht seinen Sand am Fuß der roten, höhlendurchsetzten Klippe auf. Man kommt später an (die Bergstraße lässt sich Zeit) und bleibt länger: Der Süden gibt sein eigenes Tempo vor – und genau das ist sein Reiz.

05 · Der ferne Osten

Vai, der Palmenhain am Ende der Welt

Ganz im Osten, wo sich die Insel streckt und leert, entrollt Vai Europas größten natürlichen Palmenhain hinter einem hellen Sandstrand. Die Fahrt ist lang (anderthalb Stunden ab Agios Nikolaos), und genau das schützt ihn: weniger Menschen, eine Kulisse, die es sonst nirgends in Griechenland gibt, und dieses Gefühl vom Ende der Welt, das mit jedem Kilometer zur Spitze hin wächst.

Häufige Fragen

Welches sind die schönsten Strände Kretas?

Das Spitzentrio ist unbestritten: Balos und Elafonisi für ihre rosa Sandlagunen und Preveli für seinen von einem Fluss durchzogenen Palmenhain. Für wilde Atmosphäre kommt Seitan Limania hinzu; für familienfreundliche Einfachheit Marathi oder Stavros. Die eigentliche Frage ist nicht „welcher“, sondern „um welche Uhrzeit“: Alle sind vor 9 Uhr grandios – und mühsam, wenn sie mittags überfüllt sind.

Wie kommt man nach Balos: mit dem Auto oder dem Boot?

Zwei Möglichkeiten. Mit dem Auto bis zum Parkplatz von Kissamos, dann eine 8 km lange unbefestigte Piste (Vorsicht, die „Asphalt-only“-Versicherung deckt sie nicht) und 20 Minuten Abstieg zu Fuß. Oder mit dem Boot ab Kissamos, erholsamer, aber man landet mit der Menge. Bei starkem Meltemi fällt die Fähre aus: Prüfen Sie die Vorhersage am Vortag.

Welche Strände für Kreta mit Kindern?

Bevorzugen Sie flache, leicht zugängliche Strände: Marathi und Stavros (geschützte Buchten), Elafonisi (eine Lagune, aber früh), Bali (ruhige Buchten), Agia Marina. Meiden Sie Seitan Limania (gefährlicher Abstieg) und Tage mit starkem Seegang an der Nordküste – wechseln Sie dann in den Süden (Plakias), der von Natur aus geschützter ist.

Welcher Strand auf Kreta hat rosa Sand?

Zwei Strände, beide im äußersten Westen der Insel: Elafonisi (Südwestspitze) und Balos (Halbinsel Gramvousa, Nordwesten). Das Rosa stammt von zerriebenen Muscheln und Korallen im Sand – am deutlichsten am Wassersaum, an der Nordseite der Lagunen und am frühen Morgen. Bei vollem Tageslicht und unter den Füßen der Menge verblasst der Ton.

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