
Eine halbe Stunde von Rethymno, das Dorf der kretischen Töpferei: Werkstätten, in denen seit tausend Jahren Ton gedreht und bemalt wird, in blumengeschmückten Gassen über dem Tal.
Seit byzantinischer Zeit lebt Margarites vom Ton. In den Werkstätten des Dorfes kann man noch zusehen, wie ein Töpfer den Ton zentriert und einen Krug auf der Scheibe hochzieht, und dann eine Vorführung beider Welten verfolgen: den alten Holzbrennofen und die modernere Methode. Orte wie Tsikalario (Werkstatt, Ausstellung und kleines Museum) erzählen den ganzen Prozess, mit Führern, die mühelos vom Griechischen ins Französische, Englische und Deutsche wechseln. Einer der wenigen Orte Kretas, an denen das Handwerk noch wirklich weitergegeben wird.

Die historische Spezialität von Margarites ist der Pithos: der riesige kretische Krug für Öl, Wein und Getreide, einst über das ganze Mittelmeer exportiert. Heute fertigen die Werkstätten auch Tassen, Schüsseln, bunte Krüge und kleine, mit dem Olivenzweig bemalte Ölkannen — schön, nützlich und oft überraschend günstig. Ein Insider-Tipp: Kaufen Sie direkt beim Töpfer statt im Geschäft am Meer, und denken Sie ans Gewicht im Koffer, bevor Sie sich hinreißen lassen. Ein Stück aus Margarites ist das schönste kretische Souvenir überhaupt.

Jenseits der Werkstätten ist Margarites ein echtes Steindorf, das sich an seinen Hügel klammert: kopfsteingepflasterte Gassen voller Blumen, kleine schattige Plätze, byzantinische Kirchen und ein Panorama, das über die Olivenhaine abfällt. Man bummelt mit einem Kaffee in der Hand von einem Laden zum nächsten, bevor man wieder hinabsteigt. Eine Viertelstunde entfernt liegen die archäologische Stätte Eleftherna mit ihrem schönen Museum und das Kloster Arkadi — genug für einen herrlichen Tag im Hinterland von Rethymno.

Im Hinterland von Rethymno, in Westkreta, etwa 27 km (30 Minuten) über eine Asphaltstraße. Leicht mit dem Auto erreichbar; man parkt am Dorfrand, das Dorf erkundet man zu Fuß. Ein kurzer Umweg von der Nordküste.
Ja, das ist der ganze Sinn des Dorfes. Mehrere Werkstätten bieten Vorführungen an der Scheibe und erklären sowohl den traditionellen Holzbrennofen als auch moderne Methoden. Orte wie Tsikalario (Werkstatt, Ausstellung und kleines Museum) empfangen Besucher, oft mit mehrsprachigen Führern.
Handgemachte Keramik: Tassen, Schüsseln, bunte Krüge, kleine, mit dem Olivenzweig bemalte Ölkannen und natürlich kleinere Versionen des Pithos, des großen kretischen Kruges. Authentisch und oft günstig — denken Sie nur an Gewicht und Zerbrechlichkeit für die Heimreise.
Die antike Stadt Eleftherna mit ihrem archäologischen Museum, das Kloster Arkadi (ein Ort kretischer Erinnerung) und das Quellendorf Argyroupoli liegen alle unter 30 Minuten entfernt. Genug für einen schönen Tag im Hinterland von Rethymno.
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